Brass Machine 2007

Freitag, 22. Juni 2007 live in Dermbach Brass MachineDie derzeit angesagteste Coverband Deutschlands

Heimische Nachwuchsband "Still Moving" und die "alten Hasen" von "Brass Machine" begeistern im Partyzelt DERMBACH. Für junge Leute und Junggebliebene war der Einstieg in das Festwochenende zum 100-jährigen Bestehen des Musikvereins Dermbach gedacht. Und der Jubilar hatte mit der Rocknacht voll ins Schwarze getroffen. Im Festzelt herrschte bis in die Nacht Partystimmung.
Mit der heimischen Band "Still Moving" und der renommierten Coverband "Brass Machine" wurde den Besuchern mächtig eingeheizt. Der Festausschuss mit dem Vorsitzenden Alexander Lisai und der Chef des Vereins, Michael Bohl, durften mit dem Ersatz für einen Kommers mehr als zufrieden sein.

"Still Moving" stellte sich nach einem Benefizkonzert im Dezember 2006 erstmals einem großen Publikum vor und kam bestens an. Foto: Rainer Wirth


"Still Moving" ist eine Nachwuchsgruppe junger Musiker zwischen 13 und 18 Jahren aus Herdorf. Ihr Lampenfieber ließen die jungen Leute bei ihrem zweiten Auftritt vor großem Publikum aber rasch vergessen. Harte Probenarbeit und das beachtliche Repertoire gaben ihnen einen professionellen Touch, der Applaus war riesig. Erstmals hatte man "Still Moving" bei einem Benefizkonzert von "Füreinander lachen" gesehen und gehört. Nun ließen es Sebastian Stockschläder (Drums), David Schlosser (Gitarre), Kristin Knautz und Elena Schlosser (Gesang), Melanie Stockschläder (Gitarre) und Marvin Schlosser (Bass) im Festzelt richtig krachen.
Der gute Mix aus alten und neuen Rockliedern der Gruppen "Die Ärzte", "Roxette" oder "Status Quo" kam prima an. Auch eigene Songs der Band wurden vom jungen Publikum begeistert mitgesungen. Leicht verspätet meldete sich dann die Coverband "Brass Machine" zu Wort. Lange hatte man um den Auftritt des Trompeters bangen müssen, der statt nach Dermbach/Westerwald nach Dermbach/Thüringen gefahren war und erst nach einer 200 Kilometer langen Fahrt im Festzelt auftauchte. Dann aber bestätigte die Gruppe die Vorschusslorbeeren.
Die experimentierfreudige Band hat rund 150 Titel im Repertoire. Neben knackigen Bläsersätzen gab es einen Mix aus Rock und Soul, dazu kam eine fulminante Rhythmusgruppe - unterstützt durch Sängerinnen und Sänger. Es war eine professionelle Show, auch durch raffinierte Technik unterstützt, die bestens ankam.
Robbie Williams, Abba, Queen, Peter Gabriel, Herbert Grönemeyer, Joe Cocker, Toto, Billy Joel und wer nicht noch alles feierte im Festzelt fröhliche Urstände, zumal fast alle Titel zum Mitsingen waren.    (he)

Rhein-Zeitung - Ausgabe Region Betzdorf vom 25.06.2007, Seite 14.